Der demographische Wandel sei zwar eine globale Herausforderung, aber (wie zum Beispiel beim Klimawandel) sei es wichtig, kommunale Handlungsfelder auszumachen und anzupacken. Dies war der Tenor des Informationsforums "Demographie" der Langener Liberalen am 20. August.

Für Mathias Rhiel, den FDP Stadtverordneten folgert nach Anblick "der Zahlen" der Bertelsmannstudie es gelte

Familien zu fördern, "weil wir eine junge Stadt bleiben wollen" undmehr Angebote für Senioren zu schaffen, "weil die Senioren im Jahr 2020 ein Viertel der Langener Einwohner stellen".Deshalb sei es geboten, flexibel zu bauen und alternative Wohnformen wie Wohngemeinschaften zu schaffen, die bezahlbar sind. Und der beschrittene Wege der Sicherung ganztägiger Betreuungsmöglichkeiten für Kinder jede Alters und die Förderung von Schulen, Kindergärten, Vereinen und Einrichtungen (wie z.B. Schwimmbad) als Standortfaktor Langens sei weiter fortzusetzen.

"Wir sehen hier gemeinsame Interessen von Kindern und Senioren, wenn wir zum Beispiel an den Wunsch nach sicherer Mobilität per Auto, Fahrrad, ÖPNV und natürlich auch zu Fuß denken." Deshalb setze die FDP auch auf die Barrierefreiheit.

Mit einem solchen positiv getragenen Herangehen sei Demographie nicht nur als Risiko, sondern auch als Chance zu sehen.

Fraktionsvorsitzender Dieter Bahr ergänzt dies: "Wir müssen (wieder) das Denken in vernetzten Zusammenhängen praktizieren." Die verschiedenen Arbeits- und Projektgruppen, in den man mitarbeite, machten dies erforderlich. 
So sei eine attraktive und barrierefreie Innenstadt als "Stadtumbau in Langen" für die Kunden und Anbieter des Einzelhandels ebenso relevant, wie für die kommende Seniorenwohnanlage an der Zimmerstraße. ?Und wir sind uns einig, das dies ebenso positive Beiträge zum Standortfaktor von Langen sind, wie der beschlossene Umbau der Stadthalle. Sie unterstreicht den hohen Stellenwert, den wir in Langen der Kultur beimessen.?

Dies zeige auch Auswirkungen der demographischen Veränderung auf die kommunalen Ausgaben: "Das Geld, das wir hier in Hand nehmen, ist gut angelegt. Wir müssen dabei gegenüber dem nachfragenden Bürger diese "Demographie-Sensitivität" kommunaler Ausgaben transparent und die Notwendigkeit von Anpassungen in den kommunalen Ausgabenstrukturen deutlich machen."

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