Pressemitteilung vom 04.03.2005

Bei der FDP hat das Thema Sicherheit höchste Priorität!

Wie vom stellvertretenden Vorsitzenden des FDP-Ortsverbandes Günther Krumm zu hören ist, haben alle Maßnahmen die einer Erhöhung der Sicherheit unserer Bürger dienen oberste Priorität.

Schon vor Jahren hat die FDP-Fraktion der Prävention große Bedeutung beigemessen. Die Sicherheit in unserer Stadt ist seit dieser Zeit nicht größer geworden, im Gegenteil: Wohnungseinbrüche und Überfälle setzen sich fort und Delikte am hellichten Tag schrecken immer wieder auf.

Auch wenn gespart werden muß - dann bitte an der richtigen Stelle und nicht an der Sicherheit, denn dafür hätten unsere Bürger nicht das geringste Verständnis.

Der Vorstand des FDP-Ortsverbandes ist sich mit seinen Mandatsträgern deshalb einig, daß sie die CDU-Initiative zur Erhöhung der Sicherheit in Langen nachdrücklich unterstützen wird.


Dreieichspiegel vom 17.03.2005

Freiwilligen-Polizei geht bald auf Streife

Langen (DS/hs) - Sechs freiwillige Polizeihelfer werden demnächst in Langen Dienst schieben und nach Möglichkeit für mehr Sicherheit auf den Straßen und Plätzen der Sterzbachstadt oder zumindest für ein größeres Sicherheitsgefühl bei den Bürgern sorgen. Mit großer Mehrheit plädierten jedenfalls die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am vergangenen Donnerstag für die Einführung des Freiwilligen Polizeidienstes; lediglich die Grünen sprachen sich gegen einen entsprechenden Antrag der CDU aus. Zwei grundsätzliche Probleme machte Daniela Berndt für das ablehnende Votum der Öko-Fraktion verantwortlich: Zum einen könnte die "richtige" Polizei durch den Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte entbehrlich gemacht werden, zum anderen "fehlen uns Zahlen, Daten, Fakten, also jegliche empirische Basis". Und überhaupt würden freiwillige Polizeihelfer bestehende Probleme nur verlagern, verwies Berndt auf das Beispiel der sich am Lutherplatz treffenden Jugendlichen. Wenn man diese von dort vertriebe, würden sie eben woanders zusammenkommen. "Wir müssen die Ursachen bekämpfen", lautete denn auch der Appell der Abgeordneten der Grünen: "Gebt ihnen was Sinnvolles zu tun und Orte, an denen sie sich treffen können." Derlei Bedenken und Vorstellungen teilten die übrigen Fraktionen allerdings nicht. Für die Antrag stellende CDU machte ihr Fraktionsvorsitzender Berthold Matyschok darauf aufmerksam, dass beim Freiwilligen Polizeidienst "ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis" gegeben sei, weshalb diese Alternative "in Langen sehr gut ankommen und von den Bürgern honoriert werden wird". Auch SPD-Boss Joachim Uhl erinnerte daran, "dass sich viele Bürger unsicher fühlen und in Ansammlungen von Jugendlichen oder anders aussehenden Leuten eine Gefahr sehen". Vor diesem Hintergrund und weil es nicht um Kriminalität in großem Umfang gehe, sei der Einsatz von freiwilligen Polizeihelfern durchaus Erfolg versprechend. Allerdings müsse darauf geachtet werden, dass diese Personen "nicht als billiger Ordnungsdienst bei Veranstaltungen missbraucht werden". Die FDP hatte vorab schon via Pressemitteilung ihre Zustimmung zum CDU-Antrag signalisiert, "da alle Maßnahmen, die einer Erhöhung der Sicherheit unserer Bürger dienen, oberste Priorität haben". Und mit Blick auf "Wohnungseinbrüche, Überfälle und andere Delikte am hellichten Tag", mahnte der stellvertretende FDP-Vorsitzende Günther Krumm, dass nicht an der Sicherheit gespart werden dürfe. Diese Sicht der Dinge teilte Bürgermeister Dieter Pitthan, der im gleichen Atemzug aber auch bedauerte, "dass wir solche Instrumente brauchen, weil der staatlichen Polizei die personelle Kapazität fehlt, um ihre Aufgabe in der gewünschten Art und Weise zu erfüllen". Großen Wert lege er aber dennoch darauf, dass die Grenzen zwischen den ehrenamtlichen Kräften sowie den beamteten Freunden und Helfern nicht verwischt würden, sondern der Freiwillige Polizeidienst eine "sinnvolle Ergänzung zur staatlichen Polizei" darstelle. Ob dies tatsächlich der Fall ist, wird man im Übrigen spätestens nach einer einjährigen Praxisphase wissen, denn dann soll ein (Zwischen-)Bericht "über die Erfahrungen und die Entwicklung der Kosten" präsentiert werden.

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