Der Haushaltsplan für 2005 liegt noch gar nicht auf dem Tisch und bereitet doch schon Kopfzerbrechen,“stellt FDP Fraktionsvorsitzender Dieter Bahr fest. Mit Sicherheit werde die Steuererhöhung bei der Grundsteuer B wieder auf dem Tisch erscheinen. Und die, so Dieter Bahr, wolle seine Fraktion auch in diesem Jahr partout nicht. Anders als im Vorjahr komme nun aber noch ein weiteres Damoklesschwert auf die Langener zu. Werde die Kreisumlage zwangsverordnet, dann käme auf Langen eine geschätzte Zusatzbelastung von über einer halben Million Euro zu. „Da könnte der Bürgermeister wahrscheinlich seine Grundsteuer B Erhöhung an den Landrat durchreichen.“ Und dies mache dann eine Begründung hinfällig, der Griff in die Bürgertasche diene dem Wohl Langens.

Nach wie vor setzen die Langener Liberalen auf Ausgabenreduktion vor Abgaben- und Steuererhöhung. Zu deren Konsolidierungsliste aus dem Vorjahr hatte der Magistrat kürzlich seine Stellungnahmen abgegeben (DS 272/1). Nun gehe es in die nächste Runde mit der Verwaltung abzuklären, was davon umsetzbar und welches Einsparpotential damit erzielbar sei. Dies „in Ruhe“ zu vollziehen, sei sicher angesichts der neu aufziehenden „Finanz-Tiefs“ nicht einfach.

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