Langener Zeitung, 11.05.2009

Langen - (hob) Das Thema Energie sparen ist in aller Munde - doch was von all den globalen Parolen lässt sich tatsächlich vor Ort in Langen verwirklichen? Unter dieser Fragestellung hatte sich der FPD-Ortsverband zum Informationsbesuch bei den Langener Stadtwerken angesagt. Besonderes Augenmerk widmeten die Liberalen dem Energiesparen mit Hilfe der Informationstechnik.

Die Stadtwerke Langen betreiben gemeinsam mit den Stadtwerken in Neu-Isenburg und Mühlheim ein Pilotprojekt mit einer neuen Generation "intelligenter Verbrauchszähler", das so genannte Smart Metering.

Die elektronischen Zähler, die der Gesetzgeber ab 2010 verstärkt einführen will, übermitteln verbrauchte Gas-, Strom- und Wassermengen mit Hilfe einer speziellen Software im Stundentakt an einen Rechner der Stadtwerke. Der analysiert die Daten und stellt sie über das Internet den jeweiligen Kunden zur Verfügung. "Diese sind somit genau über ihren Verbrauch informiert und können Energiefresser entlarven", erläutert Stadtwerke-Direktor Manfred Pusdrowski. Und wenn der Verbraucher nun häufiger das Aus-Knöpfchen drücke, um den Geldbeutel zu schonen, schone dies auch die Umwelt.

Im Zuge der "Energieeinsparoffensive Langen und Egelsbach" machten die Stadtwerke ihren Kunden konkrete Angebote zum Energiesparen, so Pusdrowski. Energie sparen, gesteigerte Energieeffizienz und die Förderung regenerativer Energien seien die Säulen der Stadtwerke-Politik. "Die logische Fortsetzung des Smart Meterings wird der intelligente lokale Energiereislauf sein, bei dem kommunale Stadtwerke eine unverzichtbare Rolle spielen", prophezeit der Stadtwerke-Chef.

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