Suche

ADFC-Fragenkatalog zur Kommunalwahl 2006 (10.02.2006)

  1. Welche Bedeutung misst Ihre Partei dem Radverkehr innerhalb Langens und zu den Nachbargemeinden zu?

    Antwort: Das über Jahre immer weiter verfeinerte Radwegenetz in und um Langen, das die FDP-Fraktion in weiten Teilen mitträgt, unterstreicht den hohen Stellenwert, den wir dem Radverkehr beimessen.

  2. Sehen Sie Schwachpunkte im Langener Verkehrsnetz bezüglich des Fahrradverkehrs?
    Antwort: Wir sehen keine Schwachpunkte, die den Radverkehr in Langen gravierend beieinträchtigen. Punktuell gibt es Verbesserungsbedarf, wie sich bei Frage 5 zeigen wird.
  3. Sehen Sie es als sinnvoll an, dass auch Langen einen Radverkehrsplan erarbeitet?
    Antwort: Die FDP Langen trägt den Stadtverordnetenbeschluss zum Abschlußbericht der Agendagruppen aus dem Jahr 2004 mit. Darin ist (auf den Seiten 23-26) auch der Radverkehrsplan behandelt. Wir teilen nach wie vor die Auffassung, dass die andauernde Haushaltslage keine Finanzmittel für den wünschenswerten Plan verfügbar hat.
  4. Welche Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs in Langen möchte Ihre Partei in der nächsten Legislaturperiode durchsetzen?
    Antwort: Wir sehen es - auch unter finanziellen Erwägungen - als vordringlich an, das bestehende Netz sicher zu halten und Gefahrenstellen zu beseitigen. Insofern gibt es kein Verbesserungskonzept, dass der Durchsetzung bedarf. Im übrigen halten wir eine isolierte Betrachtung des Fahrradverkehrs nicht für sinnvoll. Wir wollen das Thema "Fahrradverkehr" nur im Kontext mit dem den Themen "motorisierter Individualverkehr", "ÖPNV" sowie "Stadtplanung" behandeln.
  5. Wie sehen Sie das neue Konzept Bahnstraße? In welcher Hinsicht sehen Sie die Notwendigkeit, dieses zu verändern oder weiterzuentwickeln?
    Antwort: Die FDP Langen hat das Einbahnstraßenpaar "Bahn-/Gartenstraße" konzeptionell gefordert und die laufende Erprobung stets befürwortet. Wir haben dabei allerdings von Anbeginn an in dem "Radverkehr in beiden Richtungen" speziell in der Bahnstraße ein Gefährdungspotential gesehen. Wir werden daher den Erfahrungsbericht (nach der eineinhalbjährigen) sorgfältig speziell auf diese Punkte überprüfen und notwendige Veränderungen einfordern.
  6. In Frankfurt gibt es einen "runden Tisch", an dem Vertreter der Politik, Verwaltung, der Wirtschaft und von Umweltverbänden und ADFC Probleme des Radverkehrs in der Stadt erörtern und Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs begleiten Halten Sie einen derartigen "Runden Tisch" auch für Langen für sinnvoll?
    Antwort: In der Stadt Langen werden die Anliegen der Verkehrsentwicklungsplanung in eigens dafür eingerichteten Gremien fachkundig beraten. So haben die Stadtverordneten-Fachausschüsse wiederholt die Vorschläge der Agendagruppen beraten und dabei - wo angebracht - Vertreter der Agendagruppen auch mitsprechen lassen. Das gilt insbesondere für Magistratskommissionen, bei denen Fachkundige (aus den Agendagruppen) Mitglied sind. Die Stadtverordnetenversammlung hat seinerzeit diesen Weg bewusst beschritten. Von daher sehen wir einen "Runden Tisch" für Langen als gegeben an.

Ihr Bundestagskandidat

KRK