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Dieter Bahr und Rolf Diefenthäler führen die liberale Arbeit im Parlament fort

Zwar war es nicht das Wunschergebnis. Die FDP sieht sich aber mit einem blauen Auge davongekommen.

Von Nicole Jost

(c) Frankfurter Neue Presse

Langen. Ulrich Krippner (v.l.), Günther Krumm, Christian Jeansch, Dieter Bahr, Matthias Schmidt und Rolf Diefenthäler blicken optimistisch. Foto: Jost

Zwei Wochen nach der Kommunalwahl hatte sich der FDP-Ortsverband zur Jahreshauptversammlung im Steigenberger Hotel getroffen. «Die Zielvorstellung war eine andere und das Wunschergebnis war wohl von Anfang an nicht erreichbar», sagte Günter Krumm, stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbands. Langen sei immerhin besser als der Landesdurchschnitt gewesen.

«Natürlich hatten wir von einem Sitz mehr geträumt und jetzt ist es ein Sitz weniger geworden», bedauerte Krumm, «aber da sind wir dem Bundestrend zum Opfer gefallen.» Die politische Arbeit werden Dieter Bahr als Fraktionsvorsitzender und Rolf Diefenthäler im Parlament fortführen. Dieter Bahr wird die FDP im Haupt- und Finanzausschuss vertreten, während Rolf Diefenthäler im Bauausschuss sitzen wird. «Wir hatten nicht die falschen Themen in unserem Wahlprogramm und werden auch hier an unseren Zielen festhalten und keine Korrekturen vornehmen», erklärte Günther Krumm bestimmt.

Der Ortsvorsitzende Rolf Diefenthäler nutzte die Mitgliederversammlung, um einen Blick auf das vergangene Jahr der Partei zu werfen. Vier Mal lud die FDP zum «Treffpunkt Liberal» ein und Günther Krumm hatte 25 Jahre Parteizugehörigkeit gefeiert. Die Partei war mit einem Infostand auf dem verkaufsoffenen Sonntag vertreten und auch das Dreikönigstreffen zum Jahresauftakt sei wieder gut besucht gewesen.

Die FDP konnte sich 2010 über wachsende Mitgliederzahlen freuen und mit Wolfgang Steitz wurde das 50. Mitglied aufgenommen. «Damit haben wir eine noch nie erreichte Zahl von Mitgliedern und sind von den 13 Ortsverbänden im Kreis Offenbach nach Seligenstadt zweitstärkster», freute sich Günther Krumm. Während der Mitgliederversammlung musste noch ein neuer Kassierer gewählt werden, nachdem Alek Dumanovic aus dem Vorstand und der Partei ausgetreten war. Die Nachfolge wird Matthias Rhiel antreten, der einstimmig gewählt wurde und bereits als Beisitzer im FDP-Vorstand war.

Frankfurter Neue Presse vom 12.04.11

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