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Der gutbesuchte Treffpunkt Liberal der Stadtverordnetenfraktion am vergangenen Samstag, stand zum zweiten Mal im Zeichen der Wirtschaftsförderung. Nach der Begrüßung und einleitenden Worten des Fraktionsvorsitzenden Dieter Bahr, gab Wirtschaftsförderer Helmut Simon zunächst einen kleinen Rückblick auf die erste Veranstaltung zu diesem Thema vom 04. Dezember letzten Jahres.

 

Die geographisch- und verkehrstechnische Lage Langens wird kaum in Frage gestellt. Der Standort Langen kann nur als optimal bezeichnet werden, warum bauen hier nicht mehr Investoren. Was Langen braucht sind zeitgemäße Gewerbeflächen mit entsprechenden Voraussetzungen, um im 21 ́sten Jahrhundert auch mit unseren Nachbarkommunen Schritt halten zu können. Die Lehrstände am Frankfurter Gewerbeimmobilienmarkt lassen Investoren davor zurückschrecken in Langen zu bauen, so Simon. Die Nachfrage nach anzumietenden Flächen sei groß. Auf Nachfragen wie viel von diesen Anfragen realisiert werden konnten, beantwortet Simon dies mit ca. zehn Prozent. Die Antwort auf, woran es lag, dass nicht mehr vermietet werden konnte ist: nicht ausreichende Größe, schlechte Ausstattung, wenig repräsentativ, fehlende Vielfalt der Angebote.

Wirtschaftsförderer Helmut Simon liegen drei brachliegende Flächen am Herzen; das ehemalige Woolworth Gelände, das Köllmann Gelände sowie die Tyco Liegenschaft. Wenn es uns gelingt diesen drei Flächen zu entwickeln bzw. zu reaktivieren haben wir viel erreicht.

Auf Nachfrage des Fraktionsmitgliedes Rolf Diefenthäler, was wir als FDP Fraktion tun können, um der Wirtschaftsförderung zu helfen unseren Standort Langen wieder zu dem zu machen der er mal war, antwortete Simon; zum Beispiel entsprechende Bebauungspläne zügig auf den Weg zu bringen, Entscheidungsprozesse müssen zeitnah erfolgen, dürfen nicht in die Länge gezogen werden und müssen hohe Priorität erhalten.

Ein Indiz dafür wie gut oder schlecht es einer Kommune finanziell geht, ist wie gut Wirtschaftsförderung funktioniert oder funktionieren kann. Der Stellenwert unserer Wirtschaftsförderung kann deshalb gar nicht hoch genug bewertet werden, um künftig schnell und schlagkräftig dem vorhandenen und zuzugswilligem Gewerbe gerecht zu werden.

 

Ihr Bundestagskandidat

KRK