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Frankfurter Neue Presse, 07.01.2009

Langen. Alek Dumanovic war ehrlich: "Ich habe die Nase voll. Nein, nicht von den Politikern, sondern vom Plakatieren!", gab offen zu. Auch er war davon ausgegangen, dass dieser zeitaufwendige Einsatz erst im Sommer wieder notwendig sein würde, doch die Ereignisse im Hessischen Landtag belehrten ihm eines Besseren.


Beim Plakatieren fielen ihm unweigerlich auch jene Plakate der anderen Parteien und ihrer Spitzenpolitiker auf. Besonders mit dem Plakat des Führers der hessischen Grünen, Tarek Al-Wazir hatte er so seine Probleme. Dass gerade eines der jüngsten Mitglieder der Langener FDP den Rede-Reigen eröffnen durfte ist Programm. "Wir wollen besondern die Jugend für unsere Politik gewinnen und sie an die Themen heranführen", betonte Rolf Diefenthäler, Vorsitzender der Langener FDP. In seiner Rede stellte er besonders die Verdienste von Günther Krumm heraus. Der "grauen Eminenz" der Langener FDP gelang es nämlich sein Ziel, eine Mitgliedersteigerung um 20 Prozent, tatsächlich umzusetzen. "Wir wollen weiter wachsen und vor allem die Glaubwürdigkeit der Politiker wieder in den Vordergrund stellen," so Diefenthäler. Der FDP-Kreisvorsitzende René Rock sah in der Wahl am 18. Januar ein "zweite Chance" für Hessen. Er stellte das landespolitische Schwerpunktthema Bildung heraus. "Wir wollen das verpflichtende dritte Kindergartenjahr", sagte Rock. 
Der FDP-Landtagskandidat Axel Vogt (Egelsbach) ging mit allen Konkurrenzparteien hart ins Gericht. Die gebrochenen Wahlversprechen von SPD und Grünen hätten für Politikverdrossenheit gesorgt, die CDU sei zu selbstherrlich gewesen. "Wir Liberalen wollen die Welt nicht verändern, wir wollen aber das Leben einfacher für die Menschen machen", so Axel Vogt. Er wünscht sich ein Miteinander und kein Gegeneinander, einen ehrlichen Umgang - auch gegenüber den Bürgern. Axel Vogt will bei einer Koalition mit der CDU den Wirtschaftsstandort Hessen stärken. "Dazu gehört der Flughafen, aber mit Anti-Lärm-Pakt", so Vogt. Ferner plädierte er für den Block 6 am Kraftwerk Staudinger, welcher bei weniger Emission mehr Strom erzeugt als die vorhandenen Blöcke. lp

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KRK