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FDP begrüßt Entwicklung des Technologieparks im Neurott, sieht aber Probleme für Alt- und Innenstadt

LANGEN • Die Entwicklung des Gewerbegebiets Neurott und in diesem Kontext spe­ziell des Technologieparks war eines der heiß diskutier­ten Themen beim jüngsten „Treffpunkt Liberal“ des Lan­gener FDP-Stadtverbands im Steigenberger Hotel. Um kompetente Auskunft zu er­halten, hatten die Liberalen Stadtplaner Simon Valerius aus dem Langener Rathaus eingeladen.

Die konfliktfreie Schaf­fung von Baurecht sei eines der erklärten Ziele gewesen, um Investoren schlüssige An­gebote unterbreiten zu kön­nen, erläuterte Valerius. „Die Attraktivität der Ansicht und Qualität der Ausführung durch hochwertige Baumate­rialien sollen den Technolo­giepark kennzeichnen“, so der Stadtplaner über den op­tischen Rahmen, „eine Ge­werbeflächenentwicklung, die Investoren und ansied­lungswilligen Unternehmen ein klafes Bild zukünftiger Bebauung und deren Umfeld bietet“. So habe man bei der Konzeptionierung unter an­derem darauf geachtet, dass mehr Grünfläche als gefor­dert vorhanden bleibe. Bis zu 3000 neue Beschäftigte sol­len sich in ihrem Arbeitsum­feld — einem zeitgemäßen Ge­werbegebiet wohlfühlen, schloss Valerius.

Ein guter Gewerbestandort braucht aber auch eine at­traktive Wohnbebauung -und hier gab es im FDP-Fo­rum eher kritische Stimmen, inwieweit die Wohnbebau­ung an der Nordumgehung und der Liebigstraße dem ge­recht werde. „Wie der Tech­nologiepark Zukunftssicher­heit widerspiegelt, muss auf der anderen Seite darauf ge­achtet, werden, keine neuen Bausünden zu schaffen“, be­tonte Rolf Diefenthäler. Auch die Innenstadtent­wicklung wurde beleuchtet; Valerius sieht dort für die Zu­kunft enormen Entwick­lungsbedarf. Die Altstadt kam abschließend ebenfalls nicht zu kurz. Angesprochen wurde hierbei vor allem eine Wiederbelebung des Scherer-­Geländes: Liberaler Wunsch-gedanke bleibt eine Markt-halle nach dem Muster Can­nary in San Francisco. hob

Langener Zeitung vom 12.08.15

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