Wir müssen uns wundern was die CDU und insbesondere deren Verfasser und Frontmann der CDU Matyschok knapp acht Wochen nach dem Beitrag zum Bürgerdialog antreibt.

Sind es die fehlenden Sachthemen oder die fehlenden Antworten zu eben Diesen. Nein, es scheint wohl leichter zu kritisieren und im Trüben zu fischen, anstatt das Gespräch zu suchen, umzudenken und aus der Vergangenheit zu lernen. Unverständlich erscheint die Kritik, soweit mit der Aussage des GVL Vorsitzenden zugleich der Umstand der politischen Magistratstätigkeit und der beruflichen Tätigkeit vermischt wird.

Jedenfalls in politischer Hinsicht, auf welche sich die CDU auch bezieht, bleibt festzustellen, dass wenn man schon davon spricht Rahmenbedingungen überdenken zu wollen, man dann auch sagen sollte welche und konkrete Vorschläge für eine Umsetzung unterbreiten müsste. Dabei lohnt es sich sicher über den Tellerrand hinauszuschauen, aber gerade dies vermissen wir im Beitrag der CDU.

Viel zu lange schon fehlen die Visionen, wie wir für die Zukunft aufgestellt sein sollten, um den vielfältigen Herausforderungen begegnen zu können und Fehler nicht zu wiederholen. Deshalb hat die FDP auch ganz klar – als einzige - NEIN zur Wohnbebauung an der Bahntrasse (Liebigstraße) gesagt. Wir halten es für falsch Mitbürger an einem Ort mit solch hohem Lärmpotential wohnen zu lassen. Die Messlatte für Lärmschutz liegt hoch und wir sind gespannt wie eine Lärmschutzbebauung oder anders formuliert eine Bebauung die dem Lärmschutz dienen soll, aussieht und wer dort wohnen möchte. Ein Gewerbe- bzw. Dienstleistungsriegel an dieser Stelle würde sowohl der Gewerbeansiedlung als auch dem Lärmschutz gerecht und den angesprochenen Wildwuchs zurückhalten.

Gerade unter dem Aspekt der Rahmenbedingungen ist es unverständlich dem Gedanken Gewerbeflächen zur Ansiedlung zu erwerben von vornherein ohne vorangegangene politische Diskussion ein Absage per se zu erteilen, denn folgt man den Informationen der Wirtschaftsförderung, so leidet diese gerade unter dem Problem, über keine adäquaten Flächen zu verfügen, die sie interessierten Unternehmen zur Entwicklungsplanung anbieten kann.

Was bleibt ist mit Interesse die weiteren Aktivitäten der CDU zu verfolgen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob dem Wunsch der CDU Tempo 20 auf der oberen Bahnstraße einzuführen, was die FDP für reichlich übertrieben hält, noch gehaltvollere Beiträge folgen werden.