Langen (lfp) - Es war ein Jahr mit vielen Tiefpunkten für die FDP – und daran kamen die Langener Liberalen logischerweise auch beim traditionellen Dreikönigstreffen im Steigenberger Hotel nicht vorbei. Doch die Zukunft soll nicht mehr so düster sein.
Es kann nur besser werden: Beim FDP-Dreikönigstreffen blickten (von links) Kreisvorsitzender René Rock und die in Langen maßgeblichen Liberalen Matthias Schmidt, Günther Krumm, Dieter Bahr, Rolf Diefenthäler und Christian Jaensch optimistisch in die Zukunft.
Sei es auf Bundesebene – wie Kreisvorsitzender René Rock vorausblickt: „Die CDU rennt der SPD so schnell hinterher, dass sie bald die Linken einholt. “ Darin sieht er die Chance, bei kommenden Wahlen eine viel größere Gruppe von Bürgern erreichen zu können als bisher.


Oder sei es vor Ort: In Langen brachte zwar die Kommunalwahl im vergangenen März „die große Ernüchterung und Enttäuschung“, wie FDP-Urgestein und stellvertretender Ortsvorsitzender Günther Krumm beim Blick auf nur noch 4,2 Prozent und zwei Sitze in Parlament feststellte. Erfreulich dagegen sei die Mitgliederentwicklung: Erstmals überstieg sie in Langen die 50er-Grenze.


Natürlich kamen auch die Probleme Langens zur Sprache: Die Zukunft der Sterzbachstadt sieht Günther Krumm in direkter Abhängigkeit von der finanziellen Situation. „Egal wie viel Geld zur Verfügung steht, die Politiker geben in der Regel immer mehr aus, als sie einnehmen“, gab Krumm seine Erfahrungen als langjähriger Lokalpolitiker wieder. So forderte er einen verantwortungsvolleren Umgang mit dem Geld der Bürger. Und Ortsvereinsvorsitzender Rolf Diefenthäler erklärte, zum Wohle der Stadt mit den anderen Parteien gemeinsam an dem berühmten einen Strang ziehen zu wollen: „Die Zukunft von Langen kann – ja sie muss – positiv sein.“