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"Lässt die Infrastruktur eine Verdichtung der ehemaligen Housing Area zu?", dieser Frage geht die Langener FDP-Fraktion verstärkt nach. Die Diskussion habe im Bauausschuss am 17. Juni begonnen und solle im Herbst fortgesetzt werden.
Dabei verstehen die Liberalen unter Infrastruktur drei Hauptbereiche

1. Stadttechnische Infrastrukturen, das sind die leitungsgebundene Systeme wie Energieversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Verkehrsanlagen.
2. Die sozialen Infrastrukturen beinhalten die Themen Erziehung, Bildung, Betreuung, Fürsorge, Erholungs-, Frei- und Spielflächen. 
3. Und die erwerbswirtschaftliche Infrastrukturenumfassen gewerbliche Anlagen und Dienstleistungen, darunter auch die Einkaufsmöglichkeiten.

Dabei habe man eine Studie "Die Zukunft der städtischen Infrastrukturen" des "Deutschen Institut für Urbanistik" (difu, www.difu.de) als Orientierungsmaterial zu Rate gezogen. Was hier auf wissenschaftlicher Basis beleuchtet werde, passe auf die Frage "Housing Area - Verdichten ?" in der kommunalen Praxis Langens. In der Betrachtung der difu - Autoren dominiere die These "Infrastrukturpla-nung muss einer Stadtentwicklungsplanung vorangehen" Deshalb, so Dieter Bahr, müsse die Frage "Lässt die Infrastruktur eine Verdichtung zu?" gestellt werden. Das sei der umgekehrte Ansatz der traditionellen Stadtplanungshaltung "Lasst uns Verdichten, wir sorgen dann für die entsprechende Infrastrukturanpassung". - Das könne teuer werden.

Ihr Bundestagskandidat

KRK