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„Die Botschaft des Bürgermeisters hat wenig glaubhafte Perspektive“, kritisiert FDP- Fraktionsvorsitzender Dieter Bahr die Haushaltseinbringungsrede vom 1. September. Wenn der Bürgermeister appelliere „Andererseits dürfen wir unsere Stadt nicht kaputt sparen. Wir müssen ihre Attraktivität als Wohn- und als Gewerbestandort erhalten und weiter ausbauen.“, dann widerspreche er sich selbst in weiten Passagen seiner Rede.

Die Wandlung des Areals „Liebigstrasse“ von „attraktiver Gewerbefläche“ in Wohnbebau- ung hat er unwidersprochen hingenommen. Wo also will er „verlorenes Geld wiederholen“? Durch die Erhöhung der Grundsteuer B? „Was soll das fiktive Horror-Szenario in seiner Rede einer Versechsfachung der Grundsteuer?“, moniert Dieter Bahr. „Mit solchen Scheinrechnungen spaßt man nicht – da machen wir nicht mit.“ Da kann er seinen „attraktiven Wohnstandort“ gleich vergessen.

Und von „sparen“ hat er mit Blick auf die Zukunft nichts gesagt. Im Gegenteil: Er müsse sich dem Konkurrenzkampf um Erziehungsfachkräfte stellen und die Vergütung anheben. „Wird das zu einer dauerhaften Spirale?“, fragen sich die FDP’ler. Das könne es ja auch nicht sein – da müsse man mit Blick auf die städtischen Ausgaben schon phantasievoller die „Chance zum Umdenken“ nutzen.

Mit dieser „Chance“ werde sich die FDP-Fraktion dem vorgelegten Zahlenwerk zum Langener Haushalt intensiv befassen.

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KRK