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Langener-Zeitung, 21.10.2006

Langen (Iz) •• .Um in der Diskussion über die Bahnstra ße auch einmal auf Erfahrun gen in anderen Kommunen zurückgreifen zu können, hat sich die FDP-Fraktion auf den Weg nach Groß-Gerau ge macht. Denn diese Stadt sei vom PIanungsbüro R + T „als Beispiel für einen gelungenen Umbau einer Innenstadt an geführt worden“, erklärt Rolf Diefenthäler. Die Langener Li beralen waren dann auch von der Optik angetan: Zweifellos präsentiere sich Groß-Gerau mit einer schönen und gelun genen Altstadt und Zentrumsgestaltung, an der sich Lan gen ein Beispiel nehmen kön ne; Allerdings: Was die Libe ralen auf ihre Fragen zu Ver­kehrsführung und Belebung des Handels zu hören beka men, sei eher ernüchternd ge wesen. So habe man vom dortigen Bauamt erfahren, dass man von einer optima len Lösung weit entfernt sei. Auch heute, 18 Monate nach Fertigstellung, werde immer noch experimentiert, ohne das bisher die ideale Variante gefunden worden sei.
„Für Langen ist uns klar“, so Rolf Diefenthäler, „dass an einer baulichen Umgestaltung kein Weg vorbeiführen darf. Ob Einbahnstraße oder Ge genverkehr muss sich in den nächsten Monaten zeigen, wenn das Planungsbüro die Visualisierung präsentiert. Ei ne klare Absage erteilen wir einer Fußgängerzone, die für uns nicht zur Diskussion steht.“ 

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KRK