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FDP macht sich für die "Doppik" stark

Dreieich Spiegel, 21.04.2005

Langen (DS/hs) - Von Dreieich lernen, heißt Transparenz lernen. So könnte man den Vorstoß der Langener FDP umschreiben, wonach sich die hiesigen Stadtverordneten möglichst bald mit der "doppelten Buchführung in Konten", kurz "Doppik" genannt, beschäftigen sollten. Der Grund: Nach dem Willen des Gesetzgebers muss dieses Verfahren, das die Aufstellung einer Eröffnungsbilanz beinhaltet, bis zum Jahr 2009 in allen hessischen Städten und Gemeinden eingeführt sein. Deshalb sei es notwendig, sich rechtzeitig und gründlich auf dieses Thema vorzubereiten, betont der FDP-Fraktionsvorsitzende Dieter Bahr in einer Pressemitteilung. "Buchhaltungsprofis entlockt das zwar nur ein müdes Lächeln, aber Haushaltspolitiker müssen sicherlich zulernen, um damit verantwortungsvoll umgehen zu können." Als Vorteil der "Doppik" im Gegensatz zu den bisherigen Haushalts- und Budgetwälzern führt der Freidemokrat an, dass sich mit ihrer Hilfe Aussagen zum Ressourcenverbrauch und zum Vermögen beziehungsweise zu dessen Entwicklung treffen ließen.


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