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Langener BegegnungLangen im Kreis Ostprignitz-RuppinLangener Begegnung 2007Langener Begegnung 2006Langener Begegnung 2005Langener Begegnung 2004Langener Begegnung Historie |
Langener Begegnung 2006Zum zwanzigsten Mal trafen sich hessische Langener mit brandenburgischen Langenern, diesmal vom 20. bis 23. Juli im Kreis Ostprignitz-Ruppin. Gleich zum Auftakt der Begegnung hatten die Gastgeber den Besuch bei dem Geothermieprojekt in Neuruppin organisiert. Die Geschäftsführerin, Frau Jeschke, führte die Gäste durch ihr Haus und erläuterte denn gegenwärtigen und geplanten Ausbaustand.
Der Hotelkomplex am Ruppiner See werde gerade um einen Wellnessbereich erweitert und dann an die geothermische Tiefbohrung zur Wärmeversorgung angeschlossen. Damit werde man die monatlichen Energiekosten von 5.000 € bis 10.000 € - je nach Jahreszeit – drastisch senken, so die Geschäftsführerin. FDP Fraktionschef Dieter Bahr zeigte sich beeindruckt. „Dieses Hotel ist schon jetzt ‚energetisch optimiert’ – teure Klimatechnik fehlt, alles ist naturbelüftet und erfrischend kühl. Und Stromverschwendung ist durch Chip-Karten-Steuerung unterbunden: Karte raus – Licht aus. Wir werden die Erfahrung bei unseren heimischen Projekten nutzen“. Die „kulturellen Lichter“ gingen dann im weiteren Besuchsprogramm hell an: Die Fontanestadt Neuruppin, die im Juni ihr 750jähriges Stadtjubiläum feierte, wurde unter fachkundiger Führung in allen Winkeln, Museen, Kirchen und Straßenzügen durchstreift.
„Bei der wunderschönen Innenstadtgestaltung mit vielen Geschäften, Cafés und Restaurants und einem bunten Markttreiben werden Sehnsüchte wach“, meinten die Sterzbachstädter und dachten an die Bahnstraße. Der Langener Bürgermeister Jürgen Euen präsentierte voller – berechtigtem – Stolz sein frisch renoviertes Gemeindehaus. Es stehe neben den amtlichen Diensten mit seinem freundlichen Saalbereich allen Vereinen, Verbänden und auch der privaten Nutzung für Feiern aller Art offen. Und feiern mit Kultur habe Tradition im Ruppiner Land, war doch Langen mit seiner Stüler Kirche auch schon Teil der Brandenburgischen Konzerttournee. Im nahen Wustrau gastierte im Freilufttheater vor dem Zietenschloss ein hochkarätiges Ensemble mit Fontanes „Effi Briest“, was „man sich ja nicht entgehen lassen kann“.
„Hier kommt Berlin auf’s Land – das ist lebendige Kultur in der Region – anders als die Aussaugversuche Frankfurts“, kommentiert Gewerbevereinsvorsitzender Uli Krippner.
Die herrliche Ruppiner Schweiz mit all ihren Reizen erschließt sich Gästen und Gastgebern am eindrucksvollsten mit dem Ausflugsdampfer "Gustav Kühn". Die Tour ist eine Tagestour, Hin- und Rückfahrt je rund 3 Stunden lang. Von der Anlegestelle in Boltenmühle ist es ein kurzer Spaziergang am See zum Gasthof, der zur Stärkung für weitere Erkundungen entlang des Binenbachs einlädt.
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