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Langener Begegnung

Langen im Kreis Ostprignitz-Ruppin

Langener Begegnung 2007

Langener Begegnung 2006

Langener Begegnung 2005

Langener Begegnung 2004

Langener Begegnung Historie

Langener Begegnung 2004

Gastgeber waren in diesem Jahr vom 12. bis 15. August die brandenburgischen Langener.

Nach der Ankunft am Spätnachmittag des 12. August erfolgt die traditionelle Begrüßung auf dem Hof Bernhardt. Dabei geht es schnell zur aktuellen Thematik der Region: Die Gebietsreform hat aus der Gemeinde Langen eine Teilgemeinde des Amtes Fehrbellin gemacht. 17 Mitgliedsgemeinden hat das neue Amt - mit 17 Ortsbürgermeistern und 17 Satzungen, 17 Varianten von Hebesätzen und vielen Individualitäten, so dass der Reform-Zusammenschluß nicht ungeteilte Freude findet. So blickt Langen auf eine über 700jährige Geschichte zurück, was 1991 festlich gegangen wurde. Und ihre mächtige Dorfkirche ist Dreh- und Angelpunkt eines beachtenswerten Kulturlebens.

Bei einem Besuchstermin mit dem 13. August lag es - auch geographisch - nahe, einen Berlinbesuch zu machen. Per Bahn ging es nach Charlottenburg und per Bus - die 100er Linie - durch die Innenstadt mit den markanten Punkten der Gedächtniskirche, der Siegssäule, dem Brandenburger Tor und dem Reichstag. Eine Spreefahrt vorbei am Dom, der Museumsinsel durch das Regierungsviertel bot "völlig neue Perspektiven". Ein Gang vorbei am Roten Rathaus und dem Palast der Republik zum Gendarmenmarkt rundete den Berlintag der Langener ab.

Abends sind wir zu Gast im Gemeindesaal in Langen mit Gemeinde- und Vereinsvertretern.

Samstag der Beginn mit einem "Europäischen Orgelkonzert", zusammengestellt und vorgetragen von Thomas Brix auf der Orgel der Stüler-Kirche in Langen. August Stüler, ein Schüler Schinkels, hat die denkmalgeschützte Kirche im neogotischen Stil entworfen. Bürgermeister Jürgen lädt dann zum Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde: Hella und Manfred Klein.

Weiter geht es dann in die Ruppiner Heide über Neuruppin nach Dorf Zechlin. Dort nehmen wir einen fachkundigen Bürger auf, der mit uns am Lütterower Berg zum "Bombodrom" fährt, gegen das die lokalen Gemeinden seit Jahren protestieren. Das 11.899 Hektar große Areal sei Westeuropas größter Truppenübungsplatz und wolle von der Bundeswehr, unter anderem aus Spargründen, wieder in Betrieb genommen werden. Die Anlieger erzwangen gerichtlich bislang einen Stillstand und die entbrannte Diskussion um eine Wiedernutzung durch die Bundeswehr sei noch lange nicht beendet. Wir durchqueren das Gebiet vom Lütteroiwer Berg nach Scheinrich und zurück über Flecken Zechlin an den Schlaborn See bei Zechlinerhütte.

Nach der Mittagspause geht es von dort über Rheinsberg und Lindow zum Brückenfest in Altfriesack.

Ausklang und Abschied im Garten des Pfarrhauses in Wustrau.


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